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Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1

Vorwort 2

Was ist ein Chanson? 2

Die Geschichte des Chansons und seine Merkmale 2

Das "Protestchanson" 3

5.1 Das Politische Chanson 4
5.2 Das Chanson engagée 4
5.3 Das Protestchanson, seine Entstehung und Entwicklung 4

6. Das erotische Chanson 7

6.1 Entstehung7
6.2 Merkmale 7

7. Bekannte Interpreten 9

7.1 Jacques Brel 9
7.2 Juliette Gréco 10
7.3 Manu Chao 11

8. Quellen 13

2. Vorwort:

Wir haben uns entschlossen unsere Projektarbeit dem Französischen Chanson zu widmen. Wir finden es interessant, wie sich diese sehr berühmte Gattung der Musik entwickelt hat. Ausserdem wollenwir erläutern wie sich das Chanson im 20. Jahrhundert entwickelt hat und welche gesellschaftliche Hintergründe dabei eine Rolle gespielt haben. Wieso versprühen diese Chansons einen solchen Charme? Wer hat bei dem bekannten Titel „Les Champs-Elysées" von Joe Dassin zum Beispiel nicht sofort ein Bild von Paris im Kopf und wer stellt sich nicht dabei nicht vor mit seiner oder ihrem Geliebten Arm inArm unter den prachtvollen Bäumen, die die Strasse säumen zu flanieren? Ebendies fasziniert uns am Chanson. Auserdem wollen wir Entdecken welche gesellschaftlichen Gründe das Chanson und wie das Chanson die Gesellschaft geprägt hat.

3. Was ist ein Chanson?

Eine Genaue Definition des Wortes "Chanson" ist im eigentlichen Sinne kaum möglich, da es in der Französischen Sprache seit jeher sehrallgemein jedes gesungene Musikstück bezeichnen kann. Das französische Wort "Chanson" ist also das Äquivalent zum deutschen Wort "Lied". Im heutigen Sprachjargon bezeichnet es ein im französischen Kulturkreis verwurzeltes, liedhaftes musikalisches Genre, das durch einen Sänger beziehungsweise eine Sängerin sowie instrumentale Begleitung gekennzeichnet ist.

4. Die Geschichte des Chansons und seineMerkmale

Es gibt also keine klare Definition des Genres. Um dennoch von einer Einheitlichen Musikgattung sprechen zu können, gibt es einige Merkmale, die typisch für das Chanson von damals sind:

• Der Text steht klar im Fokus. Oft bedienen sich Chansonschreiber einer poetischen Bildsprache und verwenden abschnittsweise Sprechgesang oder komplett gesprochene Texte im Wechsel mitgesanglichen Passagen.
• In den Texten der Chansons geht es immer um Weltliche Dinge. Die Texte können von allem Möglichen handeln ausser von religiösen Gedanken. Die Texte behandeln alles Mögliche: Von Politik über komische Alltagssituationen bis zur Liebe und im weitesten Sinne eigentlich alles Alltägliche.
• Die Komponisten bedienen sich oft der Ironie und der Satire.
• Die Texte überAlltagsgeschichten spiegeln die gegenwärtige Gesellschaft wieder. Dies macht sie lebensnah und mitreissend.
• Die Texte sind in der Regel auf Französisch und stammen aus dem heutigen Frankreich, sowie den Beneluxstaaten.
• Das Chanson ist Polyphon.

Als "Erfinder" des Chansons wird oft Guillaume de Machaut genannt, da vor ihm kein Komponist polyphone Lieder geschrieben hat, die sich durchdie oben genannten Stilmittel als Chanson definieren liessen. Die ersten Generationen der sogenannten franko-flämischen Schule, darunter Komponisten wie Guillaume Du Fay, Gilles Binchois, Josquin Desprez und Johannes Ockeghem führten Machauts Tradition fort. Das Chanson fungierte für sie, aufgrund der wenigen formalen Regeln als "Experimentierfeld für die strengeren Anforderungen der geistlichenMusik, wie beispielsweise den Motetten oder Messen.
Am Anfang des 16. Jahrhunderts, entstand dann das textbetonte Chanson mit einfacher Melodie und akkordischer Begleitung. Es ist eine Vorform der Monodie, die im 16. Jahrhundert sehr populär wurde. (...)

5. Das „Protestchanson“

Das Protestchanson drückt die Unzufriedenheit eines Individuums oder einer Gemeinschaft aus, oder kritisiert die...
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