Biographie

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Biografie
Vesselina Kasarova wurde am 18. Juli 1965 in Stara Zagora, Bulgarien, geboren. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspiel und besuchte das musikalische Gymnasium ihrer Heimatstadt, welches sie mit dem Diplom einer Konzertpianistin abschloss (1984). Darauf folgte eine fünfjährige Gesangsausbildung (1984 – 1989) bei Professorin Ressa Koleva an der Musikakademie von Sofia.Noch vor Abschluss ihres Studiums wurde sie als Solistin an die Nationaloper in Sofia verpflichtet und sang Rollen wie die Rosina (Il barbiere di Siviglia), Dorabella (Così fan tutte) und Preziosilla (La forza del destino). Auch trat sie in verschiedenen Konzerten auf und gab ihr Schallplattendebut in der von Emil Tchakarov geleiteten Produktion von Pique Dame. Ein zweijähriger Festvertrag führtesie nach Beendigung ihres Studiums 1989 ans Opernhaus Zürich, wo sie innert kurzer Zeit zu einem Publikumsliebling avancierte und von der internationalen Fachwelt als grosse Entdeckung gefeiert wurde. Dabei trat sie im Ring-Zyklus von Claus-Helmut Drese und Ralf Weikert als zweite Norn und Wellgunde (Götterdämmerung) sowie als Siegrune (Walküre) auf und verkörperte Rollen wie Annio (La clemenza diTito) unter Nikolaus Harnoncourt, Olga in August Everdings Inszenierung von Eugen Onegin unter Ferdinand Leitner, Stephano in Gounods Roméo et Juliette unter Serge Baudo sowie Anna in Tony Palmers Inszenierung von Berlioz’ Les Troyens unter Ralf Weikert. Bei den Juni-Festwochen 1991 wirkte sie in John Cages Europeras I & II mit. Zu Beginn ihres Engagements in Zürich gewann sie 1989 auch den erstenPreis beim deutschen Gesangswettbewerb ”Neue Stimmen” in Gütersloh. Im Mozartjahr 1991 debutierte Vesselina Kasarova bei den Salzburger Festspielen mit zwei Matinéen im Mozarteum (Betulia liberata KV 118) sowie als Annio in der von Sir Colin Davis geleiteten Wiederaufnahme von La clemenza di Tito. Im darauffolgenden Jahr (1992) sang sie erneut den Annio, diesmal in der Inszenierung von Ursel undKarl-Ernst Herrmann sowie unter der musikalischen Leitung von Gustav Kuhn und sorgte für grosses Aufsehen, als sie kurzfristig von Marilyn Horne die Titelpartie in zwei konzertanten Aufführungen von Rossinis Tancredi unter dem Dirigat von Pinchas Steinberg übernahm. Bei den Salzburger Festspielen 1994 wirkte sie in dem von Ursel und Karl-Ernst Herrmann geschaffenen und von Heinz Holligergeleiteten Mozart-Pasticcio Ombra felice mit. Ihre erste Zerlina sang Vesselina Kasarova in der Wiederaufnahme von Patrice Chéreaus Inszenierung von Don Giovanni unter Daniel Barenboim 1995 sowie 1996 unter Donald Runnicles. Im Festspielsommer 1997 trat sie sowohl als Farnace (Mitridate, rè di Ponto) in der Produktion von Jonathan Miller und Sir Roger Norrington als auch als Sesto (La clemenza di Tito) inder Produktion von Ursel und Karl-Ernst Herrmann (Dirigent: Gustav Kuhn) auf. In der aufsehenerregenden Inszenierung von La Fura dels Baus von Berlioz’ La damnation de Faust sang sie bei den Festspielen 1999 unter Silvain Cambreling erstmals die Marguerite. Im Herbst 1991 gab Vesselina Kasarova als Rosina (Il barbiere di Siviglia) unter Donald Runnicles ihr vielbeachtetes Debut an der WienerStaatsoper. Als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper von 1991/92 bis 1992/93 verkörperte sie auch Partien wie Paulina (Pique Dame) und Meg Page (Falstaff), beide unter Seji Ozawa; Cherubino (Le nozze di Figaro) unter Schönwandt und Schirmer; Preziosilla (La forza del destino) unter Pinchas Steinberg; Bersi (André Chenier) unter Marcello Viotti sowie Fjodor (Boris Godunow) unter Fedossejew. Mit derPartie der Rosina gastierte sie auch am Grand Théâtre de Genève (November 1991), Royal Opera House Covent Garden (Februar 1993), Opernhaus Zürich (September 1993) sowie am Teatro Verdi in Florenz (Februar 1994). Weitere Rollen von Gioacchino Rossini waren Pippo (La gazza ladra) am Teatre del Liceu in Barcelona (Januar 1993); Isabella (L’Italiana in Algeri) an der Wiener Staatsoper unter Bruno...
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