Der schwierige

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  • Publié le : 15 juin 2010
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Heinrich Heine - Der Doppelgänger

1 Äußere Struktur des Gedichts

Strophen mit jeweils 4 Versen.

Versform

Daktylus (/--) und Trochäus (/-)

Ab 3. Strophe Zeile 2 -> Wechelzu Jambus


1. Strophe: ABAB

2. Strophe: CDCD

3. Strophe: EFEF

Viele reine Reime (,,Gassen" ­ ,,verlassen", ,,Schatz" ­ ,,Platz" etc.). Eine Ausnahme: sehe höhe

Es wirdzwischen weiblichen Reime (,,Gassen"- "verlassen", "Höhe"-"Sehe", "Geselle"-"Stelle") und männlichen Reimen ("Schatz"-"Platz", "-gewalt"-"Gestalt", "-leid"-"Zeit") abwechselt.

2 AnalyseAllgemein

In diesem Gedicht scheint Heine eine unglückliche Liebe zu behandeln. Mit diesem Liebeskummer- und Sehnsuchtsgedicht greift er ein typisches Thema der Romantik auf. Weiter romantischeMotive die hier Eingang finden sind:

- Nacht

- Mond

- Doppelgänger

- Fabelwesen wie Feen und Gespenster ("Du Doppelgänger! du bleicher Geselle!" könnte sowohl als Metapherfür den Mond gedeutet werden aber auch als Gespenst)

- Spiegelmotiv

- Sehnsucht

1. Strophe

Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen,

In diesem Hause wohnte mein Schatz;Sie hat schon längst die Stadt verlassen,

Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.

Das lyrische Ich beschreibt hier eingehend die stille und ruhige Atmosphäre. Die menschenlose,längst verlassene Stadt ist hier in Sinnbild für die Vergänglichkeit. Von Aussen betrachtet, ist es immer noch dasselbe Haus. Es hat jedoch - aus Sicht des Betrachters - durch die Leere eine ganzandere Bedeutung eingenommen. Es ist nicht mehr, sondern es war das Haus das Haus des "Schatzes", was das dereinst belebte Haus zu einer Ruine macht. Ruinen, Friedhöfe aber auch alte Burgen und dunkleWälder sind typische Schauplätze in der Romantik.

2. Strophe

Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe,

Und ringt die Hände, vor Schmerzensgewalt;

Mir graust es, wenn...
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