Ndione

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Universität Cheikh Anta Diop von Dakar

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Philosophische Fakultät

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Abteilung für Germanische Sprachen und Kulturen

FORSCHUNGSPROJEKT ZUR
MAGISTERARBEIT

Beantragt von
Herrn Antoine Déthié NDIONE
Adresse: Fandène Ndiamdioroh (Thiès)
Email: toinase00@hotmail.fr

Telefon: 00221 774228713

Unter der Betreuung von
Herrn Dr. Phil. Ibrahima Diagne(FR: Germanistik und Interkulturelle
Kommunikation) Dakar, August 2009
Inhaltsübersicht

1. Thema der Magisterarbeit
2. Forschungsziel
3. Problematik und Relevanz der Arbeit
4. Gegenstandsbereich und Fragestellung der Untersuchung
4. 1. Autobiographische Erzählmuster

4. 2. Erinnerung an die Sozialisation (Kindheit undFamiliensituation)

4. 3. Identitätssuche und -bildung

4. 4. Die Bezugnahme zur deutsch-afrikanischen Vergangenheit

4. 5. Kollektivbewusstsein und Diasporazugehörigkeit

5. Arbeitskorpus
6. Methodisches Verfahren
7. Arbeits- und Zeitplan
8. Gliederung der Arbeit
9. Bibliographie
10. Lebenslauf des Antragstellers
1. Thema der Magisterarbeit

Sozialisation und Identitätssuche und-bildung in den biographischen und autobiographischen Werken von Harald Gerunde Eine von uns. Als Schwarze in Deutschland geboren (2000) und Ika Hügel-Marshall Daheim Unterwegs (2001).

2. Forschungsziel

Das Ziel der anvisierten Forschung besteht darin, die Problematik der Identitätssuche und -bildung als Rückbesinnung auf den Sozialisationsprozess zu untersuchen. Darüber hinaus soll gezeigtwerden, wie der Sozialisationsverlauf in den autobiographischen Werken afro-deutscher Autoren und Autorinnen rekonstruiert und interpretiert werden, um den Weg der Selbstfindung anzubahnen.

3. Problematik und Relevanz der Arbeit

Von besonderer Bedeutung für die gegenwärtige deutsche Literatur ist die interkulturelle Wortergreifung von Autoren und Autorinnen afrikanischer bzw.afro-amerikanischer Herkunft. Harald Gerunde (Eine von uns. Als Schwarze in Deutschland geboren), Ika Hügel-Marshall (Daheim Unterwegs) und Charles Max Huber (Ein Niederbayer im Senegal) verkörpern in exemplarischer Weise den Gedanken einer afro-deutschen Literatur, in der die Texte ein neues interkulturelles Bewusstsein vermitteln. Während Ika Hügel-Marshall und Charles Max Huber ihre persönlichen Erinnerungenbeschreiben, setzt sich hingegen Harald Gerunde mit der Biographie seiner gestorbenen Ehefrau Bärbel Kampmann auseinander. In ihren Werken geht es hauptsächlich um die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte. Dabei werden oft historisches Geschehen und Gegenwart, fiktive und wahre Erfahrungen, kollektive und persönliche Erinnerungen vermischt.

4. Gegenstandsbereich und Fragestellungder Untersuchung

Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Identitätskonstruktion. Bezogen auf die Literatur konzentriert sich die Analyse auf die Frage, wie Konflikte des Sozialisationsprozesses innerhalb westlicher kultureller Einflussnahme bewältigt werden können. Nach einleitenden Grundlagen über die theoretischen Hintergründe der Begriffe „Sozialisation“ und „Identität“ sollenfolgende Aspekte erforscht werden.

4. 1. Autobiographische Erzählmuster

Die autobiographischen und biographischen Darstellungsweisen der Autoren bilden ein wichtiges Analyseelement der vorliegenden Arbeit. Auf der Basis der Sozialisationsbedingungen werden individuelle Erfahrungen sozial eingebettet und zur Interpretation gesellschaftlicher Prozesse dargestellt. Zu fragen wäre in diesemZusammenhang: Worauf richtet sich der Fokus bei der Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte? Wird die Sozialisation individualisiert oder kollektiviert? Als Prozess der Erinnerungsbildung stellt die Autobiografie eine aufschlussreiche Plattform für die Untersuchung persönlich-historischer Fakten und Fragestellungen der Identität dar.

4. 2. Erinnerung an die Sozialisation (Kindheit und...
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