Die lorelay

Pages: 5 (1163 mots) Publié le: 14 janvier 2011
Die Loreley (oder Lorelei, Lore-Ley, Lurley, Lurelei, Lurlei) ist ein 132 Meter hoher, aus dem stlichen Ufer des Rheins herausragender Schieferfelsen im Taunus bei Sankt Goarshausen, Rheinland-Pfalz. Der Blick von oben auf die Stadtansichten von Sankt Goarshausen mit der Burg Katz und Sankt Goar mit der Ruine Burg Rheinfels gehrt zu den unverwechselbaren Erlebnissen fr viele Touristen. Wenigehundert Meter vom Aussichtspunkt entfernt befindet sich die Loreley-Freilichtbhne, wo gelegentlich Groveranstaltungen (z. B. Rockkonzerte) stattfinden.
Bei der Loreley ist der Mittelrhein bis zu 25 Meter tief und nur 113 Meter breit. Dies ist die engste und tiefste Stelle des Rheins, weshalb auch heute noch die Rheinschifffahrt durch Lichtsignale vor Gegenverkehr gewarnt wird. Die gefhrlichstenFelsen an der Loreley wurden jedoch in den 1930er Jahren gesprengt, so dass heute die Loreleypassage viel von ihrer frheren Gefhrlichkeit verloren hat.
Geschichte
Schon im Mittelalter war die Loreley ein bekannter Ort, zum einen wegen des markanten Felsens als Wegmarke, zum anderen wegen der gefhrlichen Stelle fr die Schifffahrt. Neben dem Binger Loch war hier, ein Stck rheinabwrts Richtung St.Goar (etwa in Hhe des heutigen Campingplatzes), die gefhrlichste Stelle fr die Rheinschifffahrt. An dieser Stelle lag eine Sandbank im Rhein, auf deren linker Seite das Wasser ber quer im Fluss liegende Felsrippen strzte, whrend es auf der anderen Seite ruhig abflieen konnte. Die verschieden schnell flieenden Wassermassen trafen sich hinter der Sandbank, wodurch dort starke Strudel entstanden, diemanchem Schiffer zum Verhngnis wurden. Aus diesem Grund lie sich hier der heilige Goar nieder, der versuchte, Schiffsbrchige zu retten und zu pflegen. Seit 1395 sind auf dem Felsen Weinberge der Katzenelnbogener Grafen nachweisbar.
Der Name
Die Herkunft des Namens „Loreley“ ist nicht eindeutig geklrt. Unumstritten ist der Zusammenhang mit dem ursprnglich keltischen „Ley“, mit dem in der Regionhufig (Schiefer-)Fels oder Stein bezeichnet wurde. „Lore“ knnte auf das wenige Kilometer stromaufwrts gelegene Lorch verweisen. Mglicherweise lsst es sich aber auch auf das altdeutsche „lorlen“ (rauschen, murmeln) zurckfhren und entstand aus einem Phnomen – dem starken siebenfachen Echo, das heute wegen des Verkehrslrms nicht mehr hrbar ist. Das Rauschen des dem Loreleyfels gegenber liegenden hohenGalgenbach-Wasserfalles und auch das Rauschen der einst an Untiefen und Klippen sich brechenden Rheinstrmung wurde als Echo von den vielen Felsberhngen nach unten reflektiert und erschien so, als ob es von den Felsen herstammte. Schon frh suchte man Erklrungen dafr und machte zunchst in Hhlen des Felsens hausende Zwerge dafr verantwortlich. Vor dem 19. Jahrhundert trug der Ort auch noch seinenmnnlichen Artikel wie bei „der Lurlei“, „der Lorley“ oder der „Lurleberch“ (zahlreiche weitere Schreibweisen).
Die Ballade - Variation eines alten Mythos
Der Ballade nach sa eine Nixe, Loreley genannt, auf dem gleichnamigen Felsen und lockte mit ihrer Stimme die Rheinschiffer an, die wegen ihres unglaublich schnen Gesangs die gefhrliche Strmung und die Felsenriffe nicht beachteten und mit ihrenSchifferbooten zerschellten. Kennzeichnend war auch, dass sie ihr langes blondes Haar mit einem goldenen Kamm kmmte.
Clemens Brentano schrieb 1801 in der Ballade Zu Bacharach am Rheine … in der fragmentarischen Fortsetzung des Romans (whrend der letzten Krankheit des Verfassers, teils von ihm selbst, teils von seinem Freunde.) zweiter Teil vom Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter von einerZauberin, die auf Grund ihrer Schnheit allen Mnnern den Verstand raubt und ihnen schlielich stets den Tod bringt. Deshalb soll sie als Hexe von geistlicher Gewalt zum Tode verurteilt werden. Die Lore Lay ist sich ihrer Wirkung bewusst und dieses Umstands mde - seit ihr Liebster sie betrogen hat und sie in ihrem „Zauberkreis“ verderben muss, wnscht sie sich zu sterben. Der Bischof bringt jedoch...
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