Niki de saint phalle

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  • Publié le : 15 juillet 2010
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Inhaltverzeichnis:

1.Einleitung . . . . . . . . . . . 1

2. Shooting Sessions, Les Tirs, Die Schießperformances . . . . . 2

2.1 Niki de Saint Phalle, die Attentäterin . . . . . . . 2
2.2 Performancebesprechungen . . . . . . . . 3
2.2.1 Die „Shooting Sessions“ II von März/April 1962 in Malibu Hills . . 4
2.3 Die politische und künstlerische Kontext . . . . .. 5

3. Auffassung der „Schießperformance" von Niki de Saint Phalle . . . 7

3.1 Die Kunst in der Öffentlichkeit . . . . . . . . 7
3.2 Generelle Anmerkungen zu Performance und Performativität . . . . 8
3.2.1 Die Kunstperformance . . . . . . . . 8
3.2.2 Die Performativität . . . . . . . . . 9
3.3 Auseinandersetzung mit der Theorie von Performativen Aktenund Geschlechter-
konstitutionen von Judith Butler . . . . . . . . 10

4.Die feministische künstlerische Ansätze in der „Shooting Sessions“ . . . 11

4.1 Der Feminismus als Kunstbegriff . . . . . . . 12
4.2 Vergleiche mit bedeutenden weiblichen Performers: Valie Export und Ulrike Rosenbach .
. . . . . . . . . . . . . 13

5. Fazit . . . . . . . . . . . 15Literaturverzeichnis . . . . . . . . . 17

CD ROM Beilage . . . . . . . . . . 19

1.Einleitung . . . . . . . . . . . .

Die Entwicklung des elektronischen Mediums, des Videos, bewirkte für Künstler, und deren Ansprüche, neue Herangehensweisen in ihrer künstlerischen Praxis. Durch das Video als Dokumentationsform löste sich unter anderem das Problem der vergänglichen Präsenz des agierendenHandelnden in der Kunst. Die technischen Medien übernahmen in diesem Zusammenhang die Aufzeichnung und Dokumentation künstlerischer Performances und Prozesse. Jedoch bevor das Video, Anfang der sechziger Jahre, als künstlerischen Eingriff und Werkzeug einen Raum der „Instant-Kunst“, eröffnete, spielte bereits die herkömmliche Filmtechnik eine bedeutende Rolle um Ereignisse dokumentarischaufzuzeichnen. [1] In der Tat repräsentierte die unmittelbare wirkende Beziehung zwischen Künstlern und Publikum beziehungsweise Öffentlichkeit einen wesentlichen Aspekt der Kunst der Performance. Durch die direkte Einbeziehung des öffentlichen Menschen, konnte der Künstler die Vermittlung seiner künstlerischen Botschaften und Forderungen steigern. In dieser Gelegenheit sahen Künstlerinnen ebenso einen neuenfreien künstlerischen Raum des Ausdrucks um neue Perspektive, die für Frauen ein Sprachrohr ermöglichten, zu erschaffen. Infolgedessen stellt sich die Frage wie Künstler und Künstlerinnen die Öffentlichkeit für ihren künstlerischen Ausdruck integrieren und verwenden, und inwiefern diese unmittelbare Präsenz der Künstler und dessen Publikum, in der Kunst, ein Werk aufwerten konnte.
Ich werde, indieser Hausarbeit über Niki de Saint Phalle und die „Schießperformance“, die Ansprüche und Herausforderung solcher performativen Ereignisse von der weiblichen Künstlerin und deren geschlechtsspezifischen Perspektive, versuchen exemplarisch zu klären. Nach der Präsentation der französischen Künstlerin sowie dem politischen und künstlerischen Kontext meines Beispiels, dank verschiedener wichtigenQuelle wie den Artikeln von Pontus Hulten[2] oder des Kunstkritiker Pierre Restany[3], und um Saint Phalles Leben beziehungsweise die Ansprüche ihrer Performances besser verständlich darzustellen, werde ich diverse wesentliche Begriffe erklären, um die Ansätze der Performances zu veranschaulichen und zu definieren. Der sprachwissenschaftliche Artikel von Judith Butler[4] war mir ebenso in derAnnäherung und im Verständnis der geschlechtspezifischen Rollen und deren performativen Akten sehr hilfreich, und ist im Fall der „Schießperformance“ der Künstlerin Niki de Saint Phalle von äußerster Bedeutung. Schlussendlich, um die „Schießperformance“ von Saint Phalle in feministischen und kunsthistorischen Kontext zu setzten, werde ich zwei bedeutenden Arbeiten, die Performance „Tapp und Tastkino“,...
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