Die encyclopédie und die sprachtheorie

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Die Encyclopédie und die Sprachtheorie

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Inhaltsverzeichnis

0 Inhaltsverzeichnis 1
1 Einleitung 2
2 Kulturgeschichtlicher Hintergrund 3 2.1 Mentalitätsgeschichte 3 2.2 Publikationsgeschichte 4 2.3 Rezeptionsgeschichte 5

3 Autorschaft der grammatischen Artikel in der Encyclopédie 5 3.1 César Chesneau Dumarsais 5 3.2 Nicolas Beauzée 6 3.3 Freiheit der Autoren 6

4 Sprachtheoretische Ansätze in der Encyclopédie 7 4.1 Sensualitische Prägung 7 4.2 Sprachursprung 8 4.3 Weiterentwicklung der Grammaire générale 9 4.4 Definition von Sprache 10 4.5 Systematisierung grammatischer Begriffe 11

5 Fazit 12
6 Bibliographie 13
7 Anhang 14

Einleitung:

Das Wort Enzyklopädie (griechisch ἐγκύκλιος παιδεία enkyklios paideia gebildet aus enkýklios kreisförmig und paideía Lehre, Bildung) beschreibt ursprünglich (ca. 5. Jh. v. Chr.) universale Bildung im Sinne eines studium generale oder eine Propädeutik der Wissenschaft. Erst in der Neuzeit entsteht mit dem Werk der französischen Enzyklopädisten d'Alembert und Diderot der Begriff einer scientia generalis (Allgemeinwissenschaft) und man bezeichnet fortan mit einer Enzyklopädie sowohl eine solche Wissenschaft als auch die durch sie erfolgende Darstellung der Totalität des Wissens.[1]
So lesen sich die ersten zwei Absätze des Artikels zur „Enzyklopädie“ in der deutschen Version der „freien Enzyklopädie – Wikipedia“, des wohl modernsten Nachkommen der Encyclopédie ou dictionnaire des sciences, des arts et des métiers. Letztere wurde 1751 initiiert unter der Leitung von Denis Diderot und Jean Baptiste le Rond d’Alembert von denen Erstgenannter zu den Zielen einer Encyclopédie in seinem gleichnamigen Artikel schreibt:

En effet, le but d'une Encyclopédie est de rassembler les connoissances éparses sur la surface de la terre; d'en exposer le système général aux hommes avec qui nous vivons, & de le transmettre aux

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